Lou Kindermann: „Kein Wort über die Kaninchen“

Es war eine beschissene und wunderbare Zeit!

Es ist eine nostalgische Erzählung über eine Kindheit in den Siebzigerjahren in Hannover. Doch in der Biografie steckt noch viel mehr.“ Johanna Stein, Hannoversche Allgemeine Zeitung

Ein junges Ehepaar bekommt ein Kind, so, wie sich das damals gehört. Unerhört findet die strenge Vermieterin allerdings den Hauch Wimperntusche, den der Vater trägt, die Herrenhandtasche und ganz besonders den anderen Mann, der manchmal bis zum Morgen bleibt. Das kleine Mädchen fühlt sich bei Mutter, Vater und Onkel geborgen. Gleichzeitig aber spürt sie die Zerrissenheit des Vaters, die Traurigkeit der Mutter und die verachtenden Blicke (nicht nur) Fremder. Lou Kindermann zeichnet in starken Bildern die Geschichte ihrer Familie – humorvoll, bewegend und mit einem kritischen Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen damals und heute. „Wir müssen uns erinnern, dass unsere gesellschaftliche Vielfalt hart erkämpft wurde. Wir müssen sie verteidigen,“ betont die Autorin und Poetry Slamerin. Ihre Texte bewegen, ohne zu beschweren. Im Gegenteil. Sie machen Mut für sich selbst und eine vielfältige und demokratische Gesellschaft einzustehe
Fr. 11.12.26
19:00 Uhr (Einlass: 18:45 Uhr)
Eintritt: Spenden sind willkommen
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